⭕Dichtungen
PTFE (Polytetrafluorethylen)
Auch bekannt als: Teflon · PTFE-Dichtung
Universell chemisch beständiger Kunststoff. Für aggressive Medien, oft als Ummantelung von Elastomer-Dichtungen.
KernbegriffAktualisiert: 2026-02-23
📖 Definition
PTFE (Polytetrafluorethylen, Handelsname Teflon) ist ein Fluorpolymer mit ausgezeichneter chemischer Beständigkeit gegen nahezu alle Medien außer Alkalimetalle und elementarem Fluor. PTFE wird für Dichtungen bei extremen Chemikalien verwendet, oft als Ummantelung von Elastomeren (z.B. PTFE-ummanteltes EPDM).
⚙️ Technische Details
Parameter
| Parameter | Einheit | Typischer Bereich | Beschreibung |
|---|---|---|---|
| Temperaturbereich | °C | -200 bis +260 | Sehr breit |
| Dichte | g/cm³ | 2,15–2,20 | - |
Hinweise
- Chemisch inert gegen fast alle Medien
- Keine elastischen Eigenschaften → kalte Fließen (Kriechen)
- Wird oft als Ummantelung für Elastomere verwendet
- Modifizierte PTFE-Compounds (z.B. gefüllt) verbessern Kriechwiderstand
- Hervorragende Gleiteigenschaften
Relevante Normen
FDAUSP Class VI
🔄 ETO-Prozesseinordnung
PTFE ist die Lösung für aggressive Medien, bei denen Elastomere versagen. ZILEX empfiehlt PTFE-ummantelte Dichtungen bei chemisch anspruchsvollen Anwendungen.
anforderungkonfiguration
⚠️ Typische Fehler
- •Unterschätzung des Kriechverhaltens bei hohen Temperaturen
- •Erwartung elastischer Rückstellung wie bei Elastomeren
- •Vernachlässigung der regelmäßigen Nachspannung
- •Verwendung bei Alkalimetallen (ungeeignet)
💡 Entscheidungshilfe
- →Wenn extremste chemische Beständigkeit → PTFE
- →Wenn Rückstellfähigkeit wichtig → PTFE-ummanteltes Elastomer
- →Wenn Kryogen-Anwendung → PTFE geeignet
- →Wenn Pharma/Reinst → PTFE FDA/USP konform
🔗 ZILEX-Bezug
ZILEX empfiehlt PTFE oder PTFE-ummantelte Dichtungen für chemisch aggressive Medien, die keine Elastomer-Kompatibilität haben.
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