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🔥Wärmeübertragung & Thermodynamik

Wärmeleitfähigkeit (λ)

Auch bekannt als: Lambda · Thermal Conductivity · Wärmeleitzahl

Materialeigenschaft für Wärmeleitung. Hohe Werte (Kupfer: 400, Stahl: 50 W/m·K) bedeuten gute Wärme-Transport-Eigenschaften.

KernbegriffAktualisiert: 2026-02-23

📖 Definition

Die Wärmeleitfähigkeit λ (Lambda) beschreibt die Fähigkeit eines Materials, Wärme durch Wärmeleitung zu transportieren. Sie gibt an, welche Wärmemenge pro Zeiteinheit durch eine Fläche bei einem Temperaturgradienten von 1 K/m fließt. Einheit: W/(m·K). Materialien mit hoher Wärmeleitfähigkeit (Kupfer, Aluminium) sind für Wärmetauscherwände bevorzugt.

⚙️ Technische Details

Parameter

ParameterEinheitTypischer BereichBeschreibung
λ (Lambda)W/(m·K)-Wärmeleitfähigkeit
Typische Werte--Kupfer: 400, Aluminium: 235, Stahl: 15–50, Titan: 22, PTFE: 0,25

Formeln

Fourier-Gesetz
q = -λ · dT/dx

Wärmestromdichte durch Leitung

Wärmewiderstand Wand
R = s / λ

s = Wandstärke

Hinweise

  • λ ist temperaturabhängig
  • Metalle: hohe Wärmeleitfähigkeit
  • Polymere: niedrige Wärmeleitfähigkeit
  • Für Wärmetauscher: dünnwandige Konstruktion aus gut leitendem Material optimal

Relevante Normen

VDI-Wärmeatlas

🔄 ETO-Prozesseinordnung

Die Wärmeleitfähigkeit des Wandmaterials beeinflusst den Wärmedurchgang. Bei dünnwandigen Wärmetauschern (Platten-WT) ist der Einfluss gering, bei dickwandigen Konstruktionen relevant.

auslegung

⚠️ Typische Fehler

  • Überschätzung des Wandeinflusses bei Wärmetauschern (meist ist α limitierend)
  • Vernachlässigung der Temperaturabhängigkeit
  • Verwechslung mit Wärmekapazität

🔗 ZILEX-Bezug

ZILEX verwendet temperaturabhängige Stoffdaten für alle Berechnungen. Die Wärmeleitfähigkeit der Medien und Werkstoffe wird aus hinterlegten Datenbanken bezogen.

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